Session “Nerd AG”

Sessiongeber / Eckdaten

Name(n) Sessiongeber: Markus Kucborski
Twitter: @Kucborski+ @herrwartenberg
Art der Veranstaltung: Diskussion
Zeit / Raum: 12:00 / Raum N
Teilnehmerzahl: 30
Protokoll: Thomas Riedel

Verlauf / Inhalte der Session

Ausgangslage (Um was geht es in der Session?)

Besuch der Schulklasse 9, Realschule Florastraße, “Nerd-AG”
Markus Kucborski und Philipp Wartenberg leiten die Nerd-AG: Ergänzungsangebot zum Schulunterricht, das sich von den ersten Schritten im Programmieren lernen bis zum dem Programmieren eines Spieles erstreckt.

Es gab Lob von den Sessionteilnehmern, das so etwas möglich ist. Dazu von den Sessiongebern: Rahmenbedingungen seien schwierig, wenn das klappt, dann liegt das an Eigenengagement.

Die Sessiongeber haben mit der Schulklasse Fragen vorbereitet. Es soll zu einem Austausch kommen.
Die Idee ist ein Spiel. Denn der Austausch zwischen Kindern und Eltern sei oft nicht optimal, da Eltern nicht richtig zuhören.

Die vorbereiteten Fragen werden wahlweise von einem Schüler oder vom Publikum beantwortet.

  • Auf welches Medium kannst du am ehesten verzichten?
  • Was würdest du dir wünschen, was man in der Schule lernen sollte?
  • Womit sollten die Leute im Internet aufhören? Was nervt am Meisten?
    (Entweder Werbespam, wenn Adblocker dann werden aber die Produzenten von Inhalten nicht unterstützt. Da sollte es eine Unterstützung geben, Antwort von Schüler)
  • Welche sozialen Netzwerke nutzen Sie? Extra Nachfrage zu YouNow
  • Wer erklärt in deiner Familie das Internet? Du, deine Eltern oder deine Geschwester?
  • Wer hat mehr als 10, 20, 50, … Follower auf Instagram?
  • Welche Medien haben Sie in ihrer Schulzeit benutzt?
  • Machen Sie selfies?
  • Warum sind Sie hier?
  • Was findet ihr eigentlich an diesen YouTubestars? Es folgt eine Erklärung, die die Erwachsenen mit lobenden Kopfnicken quittieren
  • Würdet ihr von euch ein Video aus den Ferien auf YouTube hochladen?
  • Wer setzt bewusst seinen Whatsapp Status?
  • Hättet ihr Lust älteren Menschen in einer Behörde zu erklären wie YouTube, Facebook und Twitter funktioniert?
  • Wer von euch hätte Lust im Altersheim mit Senioren eine Stunde Wii Bowling zu spielen?
  • Wo holt ihr euch eure Nachrichten?
  • Wer von euch hat noch eine Zeitung aus Papier zu Hause?

Die Fragerunde muss abgebrochen werden, da die Zeit vorbei ist.

Es war der Eindruck des Protokollanten, dass die Kinder Smartphones, Computer, Social Media viel weniger nutzen als gedacht. Überraschung gab es besonders bei der hohen Anzahl an Zeitungen (ca 30 bis 40%), die dafür genutzt werden Informationen zu bekommen. Ebenso laufen Nachrichtensendungen wie das Morgenmagazin, wodurch sie erste Infos bekommen.

Dieses Protokoll ist Teil der Session-Dokumentation zum NetzpolitikCamp (11.03.15, Düsseldorf).

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