Session “Internet of Things – Rights Privacy Management”

Sessiongeber / Eckdaten

Name(n) Sessiongeber: Arzu Uyan
Twitter: @arzuuyan
Art der Veranstaltung: Diskussion
Zeit / Raum: 15:00 / Raum N
Teilnehmerzahl: Anzahl 20
Protokoll: Thomas Riedel

Verlauf / Inhalte der Session

Ausgangslage (Um was geht es in der Session?):

Arzu erklärt zunächst, was sie unter Internet of Things versteht.

  • Das Internet ist das Backbone des Internet der Dinge, eine Infrastruktur.
  • Das bringt neue Anforderungen mit sich: Standards, Protokolle für die Maschine zu Maschine Kommunkation.
  • Diskussion findet statt, aber nicht auf Verbrauchenebene. Die Verbraucher sehen nur die fertigen Produkte.
  • Man geht davon aus, dass uns in Zukunft 80 “vernetzte” Geräte umgeben. Werden nicht nur von uns digitale sehr affinen Menschen, sondern auch von den anderen gekauft.

Arzu stellt dann noch offene Fragen:

  • Wie können wir dafür sorgen, das die Daten nicht uns, sondern wir sie organisieren?
  • Wie soll das Management von Privacy (Privatsphäre) des Internet der Dinge aussehen?

Es entsteht eine Diskussion mit vielen Teilnehmern. Es werden sowohl die klassischen Fragen gestellt, als auch Meta-Fragen zur Beschaffenheit einer technologischen Gesellschaft.

Eckpunkte:

  • Problem: Erst wird Technik entwickelt, dann reagiert die Politik
  • Monopolbildung ist schlecht für die Abwehr von Gefahren
  • Wer hat etwas von den erhobenen Daten? Privat, Wirtschaft, Politik. Nutzenwelt definieren.
  • Grundsätzliche Fragestellung einer offenen Gesellschaft: Wie weit darf ein Versicherer gehen, um uns zu überwachen?
  • Wie können wir die Kontrolle über unsere Daten zurückgewinnen?
  • Gefahr: Die indirekten Informationen. Paketverfolgung als Service für den Nutzer wurde zur Kontrolltechnologie für die Fahrer.
  • Wir, die Gesellschaft, muss sich damit beschäftigen, damit politische Entscheidungen sinnvoll entstehen können
  • Problem: Technologische Entwicklungen sind globale Phänomene. Insellösung meist unmöglich. Aber: Was können wir dann überhaupt tun? -> Bildung

Während der offenen Diskussion wurden verschiedene Themen angesprochen, ohne jedoch final die offenen Fragen von Arzu beantworten zu können. Die Diskussion war angeregt und überzog die Sessionlänge um 10 Minuten.

Dieses Protokoll ist Teil der Session-Dokumentation zum NetzpolitikCamp (11.03.15, Düsseldorf).

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